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Aladin hält eine alte Kupferlampe, und über ihm erhebt sich ein rauchig goldener Riesengeist

Frei nach: Tausendundeine Nacht

„Tausendundeine Nacht“ ist eine Erzählsammlung aus dem Orient, die Antoine Galland nach Europa brachte; in seiner Fassung lernte die Welt Aladin kennen.

Antoine Galland (1646–1715) war Orientalist und hatte den Nahen Osten bereist. Seine Übersetzung erschien ab 1704 in Paris Band für Band, bis 1717 waren es zwölf Bände. Die französische Fassung wurde rasch Mode, und von ihr aus wurde das Werk in andere europäische Sprachen übersetzt.

Die Erzählungen von Aladin und Ali Baba standen nicht in der arabischen Handschrift, die Galland benutzte. Er hörte sie 1709 in Paris von Hanna Diyab, einem Christen aus Aleppo in Syrien, und notierte sie in seinem Tagebuch. In den Bänden neun und zehn erschienen sie 1712 zum ersten Mal im Druck.

Bei uns kann man „Aladin und die Wunderlampe“ lesen: die Geschichte eines armen Jungen, einer Lampe mit einem Dschinn darin und der Suche nach klugem Mut.

Märchen