GelesenUrashima Taro und das Kästchen der Meeresprinzessin
Fischer Urashima rettet eine Schildkröte und ist Gast im Meerespalast, doch daheim warten ein Rätsel der Zeit und ein Kästchen, das er nicht öffnen darf.
Japanische Volksmärchen sind uralte Geschichten vom Pfirsichjungen, vom dankbaren Spatz und vom Fischer im Unterwasserpalast.
Manche japanischen Märchen sind über tausend Jahre alt: Die Geschichte vom Fischer Urashima wurde schon im 8. Jahrhundert in alten Chroniken und Gedichten aufgeschrieben. In diesen Märchen schätzt man Güte, Dankbarkeit und Bescheidenheit, während Habgier und List den Helden nicht ungestraft durchgehen. Oft treten neben den Menschen Tiere und Zauberwesen auf, die Gutes mit Gutem vergelten.
Den englischsprachigen Lesern erschloss diese Märchen Yei Theodora Ozaki (1870–1932), Tochter eines japanischen Barons und einer Engländerin. Ihr „Japanese Fairy Book“ erschien 1903. Ozaki übersetzte nicht Wort für Wort, sondern erzählte die Märchen so, dass sie sich für Kinder leicht lesen lassen.
Bei uns gibt es „Momotaro – der Junge aus dem Pfirsich“ und „Der kleine Spatz und die zwei Truhen“, für ältere Kinder „Urashima Taro und das Kästchen der Meeresprinzessin“.
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